Wichtige Begriffe rund um das DZE

Übergangsgebührnisse

Als Zeitsoldat mit mehr als vier Jahren Dienstzeit erhältst du nach deiner Entlassung aus der Bundeswehr, aufgrund des Ablaufs der Verpflichtungszeit oder einer Dienstunfähigkeit, sogenannte Übergangsgebührnisse.

Die Zahlung der Übergangsgebührnisse beginnt in dem Monat, der deinem Dienstzeitende folgt und liegt grundsätzlich bei 75 Prozent deiner letzten Brutto-Dienstbezüge als Soldat inklusive Stellen- und Amtszulagen sowie dem Familienzuschlag (Stufe 1). Der Bezugszeitraum der Übergangsgebührnisse hängt von der geleisteten Dienstzeit ab und beträgt zwischen 12 und 60 Monate nach dem Dienstzeitende.

Bei SaZ "neuer" Art können sich die Übergangsgebührnisse im Zeitraum einer geförderten Bildungsmaßnahme in Vollzeitform - auf Antrag - um einen Bildungszuschuss in Höhe von 25 Prozent auf insgesamt 100 Prozent der letzten Brutto-Dienstbezüge erhöhen. Ein Einkommen aus der Bildungsmaßnahme führt jedoch zu einer Minderung des Bildungszuschusses.

Bei SaZ "alter" Art erhöhen sich die Übergangsgebührnisse während einer geförderten Bildungsmaßnahme in Vollzeitform auf insgesamt 90 Prozent der letzten Brutto-Dienstbezüge. Sofern ein Einkommen aus der Bildungsmaßnahme die Hinzuverdienstgrenze übersteigt, werden die Übergangsgebührnisse auf 75 Prozent der letzten Brutto-Dienstbezüge gekürzt.

Mit unserem DZE-Online-Rechner erhältst du eine erste Orientierungshilfe über die monatliche Auszahlungshöhe deiner Übergangsgebührnisse ohne Berücksichtigung von Minderungsgründen.

Ein Erwerbseinkommen aus einer Verwendung im öffentlichen Dienst kann im Rahmen der Ruhensregelung zu deutlichen Abzügen bei deinen Übergangsgebührnissen führen. Sonstige Erwerbseinkommen aus der Wirschaft oder Selbständigkeit haben hingegen keine Auswirkung auf deine Dienstzeitversorgung.
https://jobboersencheck.de/fragebogen?jm=343

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