DIENSTZEITENDE - Karriereplattform für Zeitsoldaten
Wo informieren sich Soldaten über ihr DZE?

Wo informieren sich Soldaten über ihr DZE?

von Stefan Geßner –
Das Ende der Dienstzeit in der Bundeswehr ist für die meisten Zeit­soldaten ein spürbarer Einschnitt in der beruflichen Situation. Plötzlich rücken BFD-Ansprüche, Bildungs­maßnahmen oder die Suche nach einem neuen Arbeit­geber in den Fokus. Dabei kann man auf eine Vielzahl interner und externer Informations­quellen zurückgreifen. Doch längst nicht alle Wege sind am Ende wirklich hilf­reich.

Im Rahmen unserer DZE-­Umfrage 2018 haben wir über 2.500 aktive und ehemalige Soldaten befragt, über welche Wege sie sich zu ihrem zivilen Wieder­einstieg informiert haben. Hier geht es zu den Umfrageergebnissen.

Knapp 58 Prozent der Soldaten beginnen bereits mehr als 12 Monate vor dem Dienst­zeitende bzw. dem Beginn der Frei­stellungs­phase mit der Planung der eigenen BFD-Ansprüche. Jeder vierte Soldat beschäftigt sich sogar bereits mehr als 24 Monate vor seiner Ent­lassung mit der Suche nach geeigneten BFD-Maßnahmen. Das ver­deutlicht den hohen Stellen­wert einer recht­zeitigen BFD-Planung und das „strategische" Herangehen vieler Soldaten an das Thema Wiedergliederung.
 

BFD und Internet als hilfreichste Informations­quellen

Erster Anlaufpunkt zur Vorbereitung auf das Ende der Dienstzeit ist für die meisten Soldaten der Berufs­förderungs­dienst der Bundeswehr (BFD). Dementsprechend sehen 65 Prozent der Befragten den BFD bei der BFD-Planung als hilfreiche Informations­quelle an. Zudem sind etwa 70 Prozent der aktiven und ehemaligen Soldaten zufrieden mit der Arbeit bzw. der Betreuung durch das zuständige BFD-Team.

Auf den ersten Plätzen zur Vor­bereitung auf den Wieder­einstieg liegen jedoch der eigene Kameraden­kreis (71 Prozent) sowie das Internet mit Webseiten wie z.B. Dienstzeitende.de (67 Prozent). Vorgesetzte scheinen hingegen kaum behilflich zu sein und wurden sogar von 58 Prozent als wenig hilfreiche Informations­quelle eingestuft. Andere Institutionen wie der Sozialdienst der Bundeswehr werden deutlich weniger genutzt und nur von 29 Prozent als hilfreich bewertet. Ebenfalls abgeschlagen sind zudem der Deutsche Bundeswehr­Verband (33 Prozent), Bundeswehr-­Zeit­schriften (27 Prozent) und die Bundes­agentur für Arbeit (8 Prozent).

Jobbörsen bei der Arbeit­geber­suche ganz vorn

Bei der Stellen­suche für den Wieder­einstieg in die Wirtschaft greifen die meisten Zeit­soldaten auf Jobportale zurück. So suchen 31 Prozent auf allge­meinen Jobbörsen und sogar 37 Prozent auf Spezial-Job­börsen nach einem neuen Arbeits­platz. Etwa 52 Prozent der Kameraden setzen auf Google-­Suche und Internet­recherche. Darüber hinaus gehören Job- und Karriere­messen (36 Prozent), die BFD-Stellen­börse (34 Prozent) sowie die Webseiten der Unternehmen zu den bevorzugten Wegen bei der Arbeitgeber­suche. Weniger häufig greifen aus­scheidende Soldaten auf die Bundes­agentur für Arbeit (25 Prozent), Empfehlungen von Kameraden (24 Prozent) oder Soziale Netzwerke bzw. Social Media (19 Prozent) zurück. Eine untergeordnete Rolle spielen klassische Zeitungen und Printmedien (15 Prozent) oder die Personal­vermittlung (7 Prozent).

Die Ergebnisse der DZE-Umfrage 2018 haben erneut bestätigt, dass viele ausscheidende Zeit­soldaten ihre Wieder­ein­gliederung lang­fristig planen und strategisch angehen. Zur Vorbereitung werden neben den Angeboten des BFD ins­besondere die vielfältigen Möglichkeiten des Internets genutzt. Allerdings sind hier nicht alle Instrumente für die BFD-Planung bzw. Job­suche nach dem Ende der Dienstzeit behilflich.

Als Aus- und Weiter­bildungs­plattform sowie Spezial-Job­börse für (ehemalige) Soldaten versucht Dienst­zeitende.de aus­scheidende Kameraden beim zivilen Wieder­einstieg zu unterstützen und interessante Karriere­wege aufzu­zeigen. Dabei beschränkt sich die Arbeitgeber­suche nicht nur auf aktive Soldaten. Denn auch ehemalige Bundeswehr­angehörige können hier noch Stellenan­gebote von Unternehmen finden, die gezielt nach früheren Soldaten suchen.


Hier geht es zu den Ergebnissen der DZE-Umfrage 2018

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