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E-Schein oder Z-Schein: die Qual der Wahl

E-Schein oder Z-Schein: die Qual der Wahl

von Felix Klein –
„Wie geht es nach meiner Dienstzeit in der Bundeswehr weiter?". Diese Frage stellen sich die meisten Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) kurz vor ihrem Dienstzeitende (DZE). Hinzu kommen nicht selten Sorgen, die eigene Familie nicht mehr ernähren zu können oder auf dem zivilen Arbeitsmarkt nicht bestehen zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr (BFD) arbeiten täglich daran, in persönlichen Beratungsgesprächen auf die Sorgen und Ängste der Kameradinnen und Kameraden an ihrem zuständigen Standort einzugehen und Möglichkeiten der individuellen Förderung aufzuzeigen. Die Möglichkeit der BFD-Berater, länger dienenden SaZ an ihrem Dienstzeitende den Weg in den öffentlichen Dienst zu erleichtern, wird dabei gern in Anspruch genommen. Hierfür können interessierte Kameradinnen und Kameraden über den BFD entweder einen Eingliederungsschein (E-Schein) oder einen Zulassungsschein (Z-Schein) beantragen.

Was ist beim E-Schein und Z-Schein zu beachten?

Voraussetzung für die Zuteilung der beiden Scheine ist, dass die Soldatin oder der Soldat ein Dienstverhältnis von zwölf oder mehr Jahren in der Truppe vorweisen kann. Auch Soldatinnen und Soldaten, die aufgrund einer Wehrdienstbeschädigung (WDB) die Bundeswehr vorzeitig verlassen müssen, haben Anspruch auf die Scheine. Bei ihnen muss die Dienstzeit vor Eintritt der WDB ebenfalls auf zwölf Jahre festgesetzt worden sein und es müssen davon mindestens vier Jahre Dienst abgeleistet sein. Unter bestimmten Voraussetzungen haben auch Wiedereinsteller die Möglichkeit, vom BFD einen E- oder Z-Schein zu bekommen.

Gemeinsam ist beiden Scheinen, dass sie dazu berechtigen, sich auf eine für ausscheidende Soldatinnen und Soldaten vorbehaltene Stelle im öffentlichen Dienst bewerben zu können. Mit dem Eingliederungsschein, der den direkten Übergang des Dienstverhältnisses vom SaZ zur Beamtin bzw. zum Beamten ermöglichen soll, geht das sofort nach dem jeweiligen Dienstzeitende. Mit dem Zulassungsschein hingegen, können sich SaZ auch unabhängig von ihrem Dienstzeitende als Beamte oder als Tarifbeschäftigte bewerben.


Worin liegen die Vorteile des E-Scheins?

Ein großer Vorteil des Eingliederungsscheines liegt darin, dass die Dienstzeit als Soldat um bis zu 1,5 Jahre verlängert werden kann, sofern die Perspektive der Ernennung  als Beamte oder als Beamter besteht. Ein weiterer Vorteil ist, dass Inhaber eines E-Scheines bis zu zehn Jahren Anspruch auf Ausgleichsbezüge haben. Bewerben sich Soldatinnen und Soldaten beispielsweise auf eine niedriger dotierte Stelle im öffentlichen Dienst, als sie derzeit in der Bundeswehr inne haben, wird ihnen von Seiten der Bundeswehr bis zu zehn Jahre lang die Ausgleichsumme gezahlt. Nachteil des E-Scheines ist jedoch, dass mit Erhalt des Scheines kein Anspruch mehr auf Übergangsgebührnisse besteht und die Übergangsbeihilfe, sprich die Abfindung, um 75 Prozent gekürzt wird. Hinzu kommt der Nachteil, dass die Förderung der schulischen und beruflichen Bildung nach der Bundeswehr wegfällt.

Was sind die Stärken des Z-Scheins?

Diesen Nachteil haben Soldatinnen und Soldaten, die einen Z-Schein wählen, nicht. Für sie besteht die berufliche und schulische Förderung weiter. Allerdings wird beim Z-Schein die Abfindung um 50 Prozent gekürzt. Für den Z-Schein spricht jedoch die Tatsache, dass seinem Inhaber weiterhin die Übergangsgebührnisse zustehen.

Welcher Schein ist für mich am besten?

Die Entscheidung, welcher der beiden Scheine beim BFD bis zum Dienstzeitende beantragt wird, hängt folglich von der eigenen Flexibilität ab. Ausscheidende Soldaten und Soldatinnen, die nahtlos in das Dienstverhältnis eines Beamten bzw. einer Beamtin wechseln wollen und die Sicherheit der zehnjährigen Ausgleichszahlung anstreben, sollten sich für den E-Schein entscheiden. Für SaZ, die nach ihrem DZE hohe Übergangsgebührnisse zu erwarten haben und die ihren Eintritt als Beamte oder Beamter in den öffentlichen Dienst flexibel gestalten wollen bzw. können, eignet sich eher der Z-Schein.

Wichtig zu wissen ist, dass E- und Z-Schein bis zum Dienstzeitende jederzeit beim BFD getauscht werden können. E-Scheine, die nach dem DZE nicht genutzt werden, können ebenfalls an den BFD zurückgegeben werden. Z-Scheine lassen sich bei Nichtnutzung bis zu acht Jahre nach DZE an den BFD zurückgeben. Nach der Rückgabe der Scheine an den zuständigen Berufsförderungsdienst, haben ehemalige SaZ wieder Anspruch auf Berufsförderung und Dienstzeitversorgung.

Unterschiede E-Schein und Z-Schein auf einen Blick:

Wenn Sie sich für den Eingliederungsschein entscheiden:

  • können Sie Ihre Dienstzeit in der Bundeswehr bis zur Ernennung zum Beamten verlängern (bis zu 1,5 Jahre über das DZE hinaus),
  • wird Ihre Übergangsbeihilfe (Abfindung) um 75 % gekürzt,
  • haben Sie keinen Anspruch auf Übergangsgebührnisse, jedoch auf Ausgleichsbezüge und
  • verzichten Sie auf Ihre Berufsförderung am Ende und nach der Dienstzeit.


Wenn Sie sich für den Zulassungsschein entscheiden:


Weitere Informationen rund um die Eingliederung in den öffentlichen Dienst nach der Bundeswehr finden interessierte SaZ in den DZE-Fragen und auf den Internetseiten des Berufsförderungsdienstes.
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70 Personen (4.1 von 5 Sternen)

45 Kommentare

  1. Mark –

    Der Artikel ist an einer Stelle verwirrend. Im Haupttext steht, dass die Übergangsbeihilfe beim E-Schein AUF 75% gekürzt wird. In der Zusammenfassung steht, dass die Übergangsbeihilfe UM 75% gekürzt wird. Beim Z-Schein ist es ja egal ob auf oder um 50%. Beim E-Schein aber ein riesiger Unterschied.

  2. DZE-Team –

    Vielen Dank für Ihr Feedback Mark. Das war wirklich verwirrend! Wir haben den entsprechenden Satz korrigiert, so dass es jetzt eindeutig sein sollte.

  3. Jan87 –

    Wer will denn schon nach der Bundeswehr in den öffentlichen Dienst? Ich nicht denn mir reichen 13 Jahre Beamtentum.Kompliment dennoch zu dem Artikel. Mein BFD Berater hat es mehrmals versucht aber er konnte weder mir noch sonst jemandem aus dem Standort wirklich den Unterschied zwischen Eingliederungs und Zulassungsschein erklären. Dennoch für mich uninteressant. Glück ab Kameraden :-)

  4. Sandro –

    Kann ich nur bestätigen. Mein Berufsförderungsdienst hatte auch keine Ahnung von den beiden Scheinen. Ich habe im Endeffekt sowohl auf E und Z Schein verzichtet und mich nach dem Bund doch für die freie Wirtschaft entschieden. Ein ehemaliger Kamerad von mir studiert aktuell beim Finanzamt auf Bachelor und ist soweit mir bekannt zufrieden damit. Scheinbar hatte er mehr Glück mit seinem BFD Berater :-).

  5. RWC1 –

    An sich ein guter Artikel, der eine recht übersichtliche Alternative zu diversen "offiziellen" Seiten zu diesem Thema darstellt. Vielleicht könnte aber noch darauf hingewiesen werden, dass der "einbehaltene" Teil der Übergangsbeihilfe bei Rückgabe des jeweiligen Scheins innerhalb der Frist aus- bzw. nachgezahlt wird...

  6. Goldi –

    Ich zitiere aus Absatz 3:"Mit dem Zulassungsschein hingegen, können sich SaZ auch unabhängig von ihrem Dienstzeitende als Beamte oder als Tarifbeschäftigte bewerben.". Heißt das, dass ich mich egal wann während meiner Bundeswehrzeit mittels einem Z-Schein für die dafür angebotenen Dienstposten bewerben kann? Macht sowas aber nicht erst Sinn, wenn das DZE in absehbarer Zeit rückt? mkg

  7. DZE-Team

    @ Goldi: Der Z-Schein ist dann sinnvoll, wenn man nach dem Dienstzeitende zeitlich flexibel für den geplanten Wechsel in den öffentlichen Dienst ist, da man vielleicht noch eine BFD-Maßnahme absolvieren möchte. Außerdem ist der Z-Schein für Zeitsoldaten interessant, die auf die zehnjährige "Besitzstandswahrung" verzichten können (also z.B. bei niedrigen Besoldungsstufen). Weil man trotzdem die volle Verpflichtungszeit als SaZ erfüllen muss, macht eine Bewerbung für den öffentlichen Dienst mit dem Z-Schein ebenfalls erst ca. 12 bis 6 Monate vor dem Ende der Dienstzeit Sinn. Stefan vom DZE-Team

  8. Jan –

    Zu erwähnen ist noch, dass Inhaber von Z-Scheinen, die diesen innerhalb der 8 Jahre nach DZE zurückgeben die restliche Abfindung von 50 % erhalten.

  9. Nando –

    Was wäre denn, wenn man gänzlich auf E- und Z-Schein verzichtet? Man kann sich doch trotzdem auf öffentliche Stellen (Beamtenstellen) bewerben, oder? Hat man dann bezüglich Übergangsgebührnisse und Abfindung Nachteile? Im Moment sehe ich nur den Vorteil (?), dass man sich auf Vorbehaltstellen bewerben kann....

  10. DZE-Team

    @Nando: Richtig! Als Zeitsoldat kann man sich auch ohne Eingliederungs- oder Zulassungsschein auf Stellen im öffentlichen Dienst bewerben. In dem Fall wird man mit allen anderen "normalen" Bewerbern betrachtet. Hier soll es aber auch schon öfter vorgekommen sein, dass das Verhältnis Bewerber : Stellen besser war, als bei den SaZ, die den E-Schein/Z-Schein genutzt haben und daher im Bewerbungsverfahren separat betrachtet bzw. ausgewählt werden. Je nach Attraktivität der Stelle kann es aber ebenfalls genau anders herum sein. Was die Übergangsgebührnisse anbetrifft, so kommt bei einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst die s.g. "Ruhensregelung" zum Tragen (mehr dazu finden Sie im DZE-ABC). Das bedeutet, dass es durchaus zu gewissen Kürzungen kommen kann. Wer auf Ausgleichsbezüge oder die Möglichkeit der Verlängerung der Dienstzeit bis zu 1,5 Jahre über das DZE hinaus verzichten kann, der sollte sich die Nutzung des E-Scheins/Z-Scheins genau überlegen und etwas von seiner gewünschten Verwendung sowie Laufbahn im öffentlichen Dienst abhängig machen. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  11. sven –

    Bekomme Bis November 2016 noch übergangsgebührnisse, wenn ich jetzt den z-schein zurückgebe bekomme ich die übergangsgebührnisse dann weiter bis nächstes Jahr November oder dann nicht mehr? Muss ich ihn dann erst nächsten November abgeben??

  12. DZE-Team

    @Sven: Wenn Sie nicht vorhaben den Z-Schein zu nutzen, dann sollten Sie ihn einfach zeitnah an den Berufsförderungsdienst zurückgeben. Das können Sie innerhalb einer Frist von bis zu 8 Jahren nach Dienstzeitende. Auch nach Rückgabe erhalten Sie Ihre Übergangsgebührnisse ausbezahlt. Sprechen Sie am besten mal mit Ihrem BFD-Berater, denn der kann Ihnen das genaue Vorgehen erläutern. Bei Rückgabe des Z-Scheins sollten Ihnen dann übrigens auch volle Übergangsbeihilfen (Abfindung) zustehen. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  13. Bert Oepen - Leiter Vormerkstelle NRW

    Liebe Eingliederungsberechtigten, liebe Redaktion, Sie beschreiben hier die Praxis einen E- oder Z-Schein zu erhalten. Da ich als Leiter der Vormerkstelle NRW und als Einstellungsbehörde für das Land NRW in der täglichen Praxis hautnah die Probleme der Eingiederungsberechtigten erlebe, möchte ich hier auf einige wichtige Punkte hinweisen. 1. Ohne Vormerkstelle gibt es Keine Vorbehaltsstelle! Daher ist eine Anmeldung bei der zuständigen Vormerkstelle Pflicht!!!! 2. Das Lesen der Informationen der jeweiligen Vormerkstelle ist für Scheininhaber Pflichtlektüre. Weitere Informationen finden Sie unter www.vormerkstelle.de, ein gemeinsames Projekt der Vormerkstellen, welches sich derzeit im Aufbau befindet. Viele Grüße Bert Oepen

  14. Johnny –

    Unabhängig von der Primärfunktion des E-Scheins, nutzen viele Kameraden auch diesen um ihre Dienstzeit "strategisch" zu verlängern um ggf. nahtlos in eine andere berufliche Verwendung (nicht zwingend im öD) zu kommen. Können Sie vielleicht auf Besonderheiten und Rahmenbedingungen im Hinblick auf die "Mitwirkungspflicht" des Soldaten eingehen? Wichtig ist auch: unbenommen von der Mitwirkungspflicht bleibt der potentielle E-Schein-Nutzer Soldat mit einem entsprechenden Auftrag -auf Dienstposten oder als sog. DPäK. MkG

  15. Ronny –

    Guten Tag, Sie schreiben das ebenfalls Anrecht auf einen der Scheine besteht bei einer WDB. "...die aufgrund einer Wehrdienstbeschädigung (WDB) die Bundeswehr vorzeitig verlassen müssen, haben Anspruch auf die Scheine..." Allerdings muss es nicht ausschließlich eine WDB sein. Bei normaler Dienstunfähigkeit (DU) trifft dies ebenfalls zu. Allerdings besteht meines Wissens dann nur noch Anspruch auf den E-Schein und die Weiterverpflichtungszeit reduziert sich auf maximal 12 Monate. Für eine Aktuallisierung der Informationen wäre ich dankbar. MkG

  16. Waxi –

    Guten Morgen, ich habe mich mit Hilfe des Z-Scheins in verschiedenen Behörden in ganz Deutschland beworben und auch schon eine Zusage für NRW erhalten. Dort soll ich nun innerhalb von 4 Wochen verbindlich zu- oder absagen. Bei einer Zusage wird die Behörde dann meinen Z-Schein anfordern. Derzeit wohne ich in Bayern und dort wird der LPA-Test für den gehobenen Dienst erst im Oktober durchgeführt und die Stellen erst im Dezember zugewiesen. Nun zu meiner Frage: ist es möglich den Z-Schein von der Behörde in NRW zurück zu fordern, wenn diese ihn schon für meine Stelle eingelöst hat, oder ist er dann einmal genutzt und das war's? Denn wenn ich im Dezember eine Stelle in Bayern bekommen würde, würde ich natürlich gerne dort bleiben. Bei der anderen Behörde können ja andere Kameraden nachrücken. MkG

  17. Jay –

    Ganz gleich ob e oder z Schein ich möchte meinen Frust als SaZ 12 mal Luft machen . Ich habe eine abgeschlossene ausbildung, über die BW die zivilberufliche Weiterbildung 9 Monate am AdW gemacht ( Meister) und mich im Laufe der Jahre zum HptFw hochgearbeitet, worauf ich sehr stolz bin. Da ich mich jedoch für die Familie entschieden habe trete ich nach Ablauf meiner Dienstzeit aus der BW aus. Da ich auf eine finanzielle Absicherung angewiesen bin kommt für mich nur der gehobene Dienst in Frage. Jetzt zu meinem Problem:ich finde es ein Unding das ich jetzt mit 32 Jahren in einem Auswahlverfahren mir 19 Jährigen Laufe.Bei allen Einstellungstests bin ich die Älteste und werde angesehen als hätte ich bis jetzt nur auf der Couch gesessen. Wieso muss mann wieder im untersten Glied beginnen und eine neue Ausbildung machen um Beamter im öffentlichen Dienst zu werden. Ich empfinde die Situation gerade als sehr entwürdigend und Frage mich für was ich all die Jahre gelernt habe und immer mein bestes gab . Das alles um mich jetzt mit 32 wieder rumkommandieren zu lassen und Kaffee kochen zu dürfen? Ich sehe hier auch ein sehr großes Autoritätsproblem und das mit Recht. Ich möchte mich doch nicht nach all den Jahren wieder wie ein Schulabgänger Ducken müssen... Wenn man nicht in die freie Wirtschaft möchte sondern eine Anstellung im öffenreichen Dienst verfolgt sollten einem die Jahre angerechnet werden ... HptFW mit 32 Jahren darf jetzt wieder bei 0 anfangen. Das finde ich wirklich traurig.

  18. Mario –

    Mir geht es ähnlich wie Jay und ich muss sagen, dass sich ein Wechsel in den zivilen öffentlichen Dienst wesentlich schwieriger herausstellt, als ich dachte. Zumal ich meine bisher erworbenen Qualifikationen nicht entsprechend weiterentwickeln kann, wie es die erwachsenen Bildung eigentlich vorsieht. Stattdessen fängt man wieder ganz von vorne an. Nur das man eben schon 33 Jahre und nicht erst 18 Jahre ist. Ich bin SaZ 13 mit Studium(!) und möchte im öffentlichen Dienst bleiben. Leider ist mein Studium nicht wirklich geeignet für eine klassische Verwaltungs- oder Führungstätigkeit im ÖD, sodass man noch einmal studieren darf, um alle formalen Voraussetzungen für entsprechend zu erfüllen. Jetzt habe ich sogar die Möglichkeit ein Studium bei einer Berufsgenossenschaft zu beginnen, aber leider werde ich dafür „nur“ als Dienstordnungsangestellter übernommen. Dafür kann ich den E-Schein aber leider nicht verwenden, da dieser ja nur für reine Beamtenstellen vorgesehen ist. Dabei wird ein DO-Angestellter genauso behandelt, versorgt und bezahlt wie ein Beamter. Hinzukommt, dass es kaum noch interessante Beamtenstellen gibt, welche für eine Weiterbeschäftigung in Frage kommen. Und für den Höheren Dienst, der im Übrigen mit TE13 auch nicht so üppig ausfällt, da dann die Abzüge im Vergleich zu A13 einfach immens sind, zählt der E-Schein auch nicht. Und auch sonst sind die Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten im Höheren Dienst für den klassischen SaZ 12/13 mit Studium sehr sehr eingeschränkt. Selbst der Master Studiengang an der Hochschule des Bundes(!) „Public Management“ ist für SaZ nicht zulässig. Das finde ich schon fast diskriminierend!

  19. Benjamin –

    Meine Frage zur Zeit ist folgende: Ich habe eine Zusage auf eine vorbehaltene Stelle, in meinem Fall für ein duales Studium. In dieser Zeit bin ich Beamter auf Widerruf. Habe ich mit dem Z-Schein eine Übernahmegarantie mit bestehen des Studiums?

  20. DZE-Team

    Hallo Benjamin, da ich den genauen Inhalt Ihres Arbeitsvertrages bzw. Ihrer Dienstverpflichtung nicht kenne, kann ich die Frage leider nicht konkret beantworten. Der Status als "Beamter auf Widerruf" ist durch den Dienstherrn widerrufbar und endet mit dem Bestehen oder endgültigen Nichtbestehen der Laufbahnprüfung. Sollte das erfolgreiche Abschließen Ihres dualen Studiums gleichzeitig als Bestehen der Laufbahnprüfung gelten, dann sollten Sie - sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen - anschließend in ein Dienstverhältnis als "Beamter auf Probe" übernommen. Der Z-Schein hilft Ihnen dann nicht mehr. Dieser ist primär für die Bewerbungsphase auf die Vormerkstellen des öffentlichen Dienstes vorgesehen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  21. Daniel –

    Hallo, ich habe mal eine Frage bezüglich des E-Scheins und der Bewerbung bei der Polizei. Ein Kamerad von mir (HptFw, A8) war auf einer BFD-Maßnahme "Eingliederung in den öffentlichen Dienst". Dort erklärte man ihnen, dass man mit dem E-Schein, mit bestehen der polizeilichen Ausbildung direkt zum Polizeiobermeister (A8) ernannt wird und nicht erst die vorherigen Dienstgrade durchläuft da man eine Art Bestandsschutz oder ähnliches hat und nicht weniger verdienen darf/kann als vorher wie zB nur A6. Ist das so korrekt, dass man dann direkt in seiner aktuellen Besoldungsgruppe bleibt und dadurch mit einem höheren Dienstgrad einsteigt? MfG

  22. DZE-Team

    Hallo Daniel, mit dem Eingliederungsschein hat man bei Übernahme in den öffentlichen Dienst (öD) einen Anspruch auf Ausgleichsbezüge durch die Bundeswehr. Diese sichern bei einem geringeren Einkommen im öD für maximal 10 Jahre die Höhe der letzten Dienstbezüge als Soldat auf Zeit. Damit steht man finanziell nicht schlechter, selbst wenn es viele Jahre dauert bis man im öD wieder die gleiche Besoldungsstufe erreicht. In der Praxis erhält man dann z.B. die Polizeoanwärterbezüge als A5 und bekommt die Differenz zur Stufe A8Z (letzter Dienstgrad als Soldat) von der Bundeswehr bezahlt. Das bedeutet aber nicht, dass man automatisch als A8 bei der Polizei einsteigt. Hier gelten die jeweiligen dienstrechtlichen Bestimmungen. Da man mit Nutzung des E-Scheins jedoch keinen Anspruch auf Übergangsgebührnisse hat, sollte man es sich genau durchrechnen. Denn wer als A8Z aus der Bundeswehr ausscheidet und nach 3-4 Jahren in der Polizei bereits wieder A8Z erreicht, der sollte vielleicht über den Zulassungsschein nachdenken. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Berufsförderungsdienst beraten! Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  23. Sven –

    "Der Z-Schein ist primär für die Bewerbungsphase auf die Vormerkstellen des öffentlichen Dienstes vorgesehen" Bedeutet dies nun, dass ich vom Z-Schein bereits Nutzen gemacht habe und ihn somit nicht mehr zurückgeben kann? Gruss

  24. DZE-Team

    @Sven: Solange Sie den Z-Schein beantragt haben, erhalten Sie eine um 50 Prozent gekürzte Übergangsbeihilfe (Abfindung). Sollten Sie sich mit Hilfe des Z-Scheins erfolgreich auf eine der s.g. "Vormerkstellen" für Soldaten im öffentlichen Dienst beworben haben und nach Dienstzeitende in ein öffentliches Arbeits- bzw. Beamtenverhältnis wechseln, so können Sie den Zulassungsschein natürlich nicht mehr an den Berufsförderungsdienst zurückgeben. Wenn Sie sich aber ohne Z-Schein auf eine "regulär" ausgeschriebene Stelle im öffentlichen Dienst bewerben und daraufhin eingestellt werden, so gilt der Z-Schein als nicht in Anspruch genommen und kann von Ihnen innerhalb von 8 Jahren nach DZE zurückgegeben werden. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  25. Dennis –

    Moin Moin, mal ne Frage bzgl. der Bezüge allgemein. Ich bin SaZ 12 und werde nächste Jahr (hoffentlich) die Bundeswehrfachschule besuchen. BFD beginnt einen Monat davor. Sehe ich das jetzt richtig, dass ich während der Zeit vor DZE aber im BFD Anspruchszeitraum weiterhin mein Normales Gehalt bekomme? Und wie sieht das aus, wenn ich dann das Jahr darauf als Beamtenanwärter im gehobenen öD angenommen werde und quasi das Studium im letzten BFD Jahr vor DZE beginne, bekomme ich dann auch weiterhin mein Gehalt + die Beamtenanwärterbezüge (Was ich mir nicht vorstellen kann)? Und wie sieht es finanziell nach dem DZE aus? Innerhalb der 3 Jahre habe ich ja gekürzte Bezüge. Ich blicke da nicht mehr wirklich durch und auch mein BFD Berater ist nicht unbedingt der kompetenteste. Achja, zur Info, SaZ12, A7Z, Z-Schein gezogen Danke schomal

  26. DZE-Team

    @Dennis: Richtig! Solange Sie noch Soldat auf Zeit sind - also bis zum Dienstzeitende - erhalten Sie volle Dienstbezüge. Sofern Sie vor dem DZE ein Einkommen z.B. als Beamtenanwärter erhalten, wird dieses voll mit den Bezügen als Soldat verrechnet. Denn Sie dürfen während der Dienstzeit keinen finanziellen Vorteil aus einer geförderten BFD-Maßnahme ziehen. Nach dem Ende der Dienstzeit erhalten Sie als SaZ "alter" Art 90 % Übergangsgebührnisse, wenn Sie an einer Ausbildung in Vollzeitform teilnehmen. Liegt das Einkommen über der Hinzuverdienstgrenze (was der Fall seien wird), dann kürzen sich die Übergangsgebührnisse auf 75%. Zudem kommt bei einem Einkommen aus dem öffentlichen Dienst nach DZE auch die s.g. "Ruhensregelung" zum Tragen, die zu weiteren Kürzungen führen wird. Mehr dazu finden Sie in unserem DZE-ABC im Bereich Tipps für SaZ. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  27. Tobias Bilsing –

    Guten Tag , vielleicht kann hier meine Frage mal richtig beantwortet werden. Ich bin Wiedereinsteller und SaZ 12 ( 4 Jahre Vordienstzeit und 7 Monate BFD in Anspruch genommen damals) hab ich Anspruch auf den Zulassungsschein ?

  28. DZE-Team

    @Tobias: Der Anspruch auf einen Zulassungsschein (Z-Schein) hängt von Ihrer geleisteten Dienstzeit als Soldat auf Zeit ab. Ihre festgesetzte Dienstzeit muss in diesem Fall mindestens 12 Jahre betragen, um in den Genuss des Z-Scheins zu kommen. Nach meiner Bewertung gelten hier auch bereits früher abgeleistete Dienstzeiten aus Ihrer Vordienstzeit. Fragen Sie aber ruhig noch einmal Ihren BFD-Berater, um auf Nummer Sicher zu gehen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  29. Sebastian –

    Hi! Irgendwie ist das bei mir anders gelaufen: ich habe mich auf eine vorgemerkte Stelle beworben, die mir durch die Vormerkstelle nach Feststellung der der Studierfähigkeit zugesandt hatte. Also das komplette Studium inkl. anschließender Übernahme in den gehobenen Dienst bei dem ausschreibenden Landratsamt. Jetzt bin ich demnächst fertig mit dem Studium aber wie es ausschaut wird mir nur eine A9er-Stelle angeboten die sie nicht besetzt bekommen (Sche*ss-Amt ;) ). Aussage vom LRA ist "ja wir müssen Sie ja nehmen" aber Mitspracherecht habe ich keins? Wenn ich mich jetzt anderweitig normal bewerbe und eine andere Stelle bekomme kann ich den Z-Schein zurückgeben? Oder zählt das Studium schon dazu ;) Danke schonmal!

  30. DZE-Team

    Hallo Sebastian, ich glaube nicht, dass Sie den Z-Schein so ohne weiteres wieder zurückgeben können. Sicherlich haben Sie bereits während des Studiums einen Anwärter-Status etc. bekommen, oder? Gem. § 9 Abs. 6 SVG erlischt das Recht auf Rückgabe eines Z-Scheins u.a., wenn der Inhaber des Scheins aus dem Beamtenverhältnis auf Probe etc. auf eigenen Antrag entlassen wird. Natürlich können Sie sich jederzeit woanders bewerben und müssen die Stelle nicht annehmen. Schauen Sie aber noch mal ins Kleingedruckte Ihres Vertrages in Punkto Kostenrückzahlung des Studiums bei Kündigung. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  31. Sebastian –

    Hallo Stefan, Vielen Dank für die Antwort. Ja ich bin Dienstanfänger bzw Beamter auf Widerruf des Landes Baden-Württemberg. Aber ich habe keinen Vertrag oder sonst etwas schriftliches, nur meinen Z-schein und die mündliche Zusage (vom LRA) dass das LRA mich nach dem Studium nehmen muss. Und das ist imho alles bisschen schwammig - ist der Z-schein jetzt für's Studium (wieso habe ich ihn dann bzw muss ihn nicht der Hochschule geben) oder für die Beamtenstelle beim Landratsamt (wieso bekomme ich dann vorher das Studium?). Also ich will ja auch nicht meckern weil ich bekomme ein Studium, während des Studiums Dienstanfängerbezüge UND 90% vom letzten Wehrsold (ist gemeldet aber zusammen noch unter Ruhensgrenze), der BFD zahlt Wohnheim, Reisekosten und sogar Trennungsgeld für meine Zeit in Ludwigsburg und ich hab auf jeden Fall nach dem Studium eine Beamtenstelle sicher. Aber nachdem ich mir das hier durchgelesen habe ist das nicht normal und bekommt nicht jeder? Und nach dem Ende des Studium März 18 habe ich noch 6 Monate Anspruch auf Übergangsgebührnisse - also A9 + ÜG bis zur max. Ruhensgrenze?! Nochmal 400€ mehr als jetzt schon? Irgendwie hab ich das Gefühl das ist zu viel des Guten und irgendwann kommt die große Rückforderung..

  32. DZE-Team

    @Sebastian: Der Z-Schein ist nur für das Bewerbungsverfahren auf eine Vormerkstelle des öffentlichen Dienstes relevant. Inwiefern ein Studium erfolgt oder nicht, ist dabei völlig unerheblich. Wenn Sie einen Status als Beamter auf Widerruf haben und auf eigenes Verlangen aus dem Dienstverhältnis ausscheiden, dann erlischt auch der Z-Schein und kann nicht mehr zurück gegeben werden. Sobald Sie neben den Bezügen noch ÜGeb erhalten, kommt die Ruhensregelung zum Tragen. Danach werden dann die ÜGeb in einem bestimmten Verhältnis gekürzt. Rechenbeispiele dazu finden Sie problemlos im Internet. Mit besten Grüßen, Stefan

  33. Marco –

    Hallo, ich habe eine sehr dringende Frage. Ich bin noch aktiver Soldat, mache aber gerade meine Ausbildung beim Finanzamt im m.D. Bei der Bundeswehr bin ich A8 E5 Ich möchte den E-Schein nutzen. Bei dem Finanzamt bekomme ich am Anfang A6 Stufe 2. Jetzt meine Frage. Bezahlt mir die Bundeswehr die Ausgleichsbezüge bis zu A8 Stufe 5 oder bis zur Stufe 1?? Das macht ja einen Unterschied von 400 Euro Netto aus. Es wird ja geworben, das man sich nicht verschlechtert. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

  34. DZE-Team

    @Marco: Unseres Wissens wird bei den Ausgleichsbezügen auch die Erfahrungsstufe der letzten Besoldung als Soldat auf Zeit berücksichtigt. Diese Frage kann Ihnen aber auch das BVA beantworten. Allerdings sollten Sie es sich genau ausrechnen, ob der E-Schein in Ihrem Fall wirklich finanziell Sinn macht. Denn der Unterschied zwischen A6 und A8 ist nicht groß und ggf. stehen Sie mit dem Z-Schein (mit 3 Jahren Übergangsgebührnissen - in dem Fall aber die Ruhensregelung beachten - und 25% höheren Übergangsbeihilfen) am Ende besser da. Zumal die Ausgleichsbezüge wegfallen, sobald Sie wieder A8 Stufe 5 erreicht haben. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team

  35. Jens –

    Hallo, ich habe mich im öffentlichen Dienst (Bund) beworben. Entschieden habe ich mich zunächst für den Z-Schein, da ich nicht nahtlos nach dem Status eines SaZ die Ausbildung angetreten habe. Wie bekomme ich nun heraus, ob der Z-Schein im Zuge eines "Automatismus" durch die entsprechende Behörden (ein-)gefordert wurde? Meines Wissens nach habe ich mich nicht direkt auf eine Vormerkstelle beworben, sondern lediglich angegeben, dass diese in Form des Z-Scheins zum Tragen kommen könnte, sofern die Ergebnisse im Zuge der "normalen" Bewerbung im bundesweiten Auswahlverfahren für eine Übernahme nicht ausreicht. Vielen Dank

  36. DZE-Team

    @Jens: Sofern Sie sich nicht explizit auf eine Vormerkstelle beworben haben, wird auch der Z-Schein nicht "automatisch" abgefordert und genutzt. Ich vermute daher, dass Sie im ganz normalen Bewerberpool gelandet sind. Sollten Sie ohne Nutzung des Z-Scheins ausgewählt werden, dann sollten Sie den Z-Schein auch umgehend wieder zurück an den Berufsförderungsdienst geben. Nur so kann Ihnen anschließend die volle Übergangsbeihilfe ausbezahlt werden. Fragen Sie am besten mal Ihren BFD-Berater, wie das Verfahren zur Z-Schein-Nutzung für SaZ in der Praxis genau abläuft. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  37. Nico –

    Hallo DZE-Team, Ich bin im Dienstgrad HptFw und derzeit in Erfahrungsstufe 5. Das Auswahlverfahren für die Landespolizei Sachsen im mittleren Dienst habe ich bestanden und nun überlege ich den Eingliederungsschein zu ziehen. Nun zur Frage. Beziehen sich die Ausgleichszahlungen nur auf die Besoldungsstufe A8 oder auf das tatsächliche Brutto. Aktuell beträgt die Landesbesoldung Sachsen in A8 Erfahrungsstufe 5 ca. 2650 Euro. In der Bundesbesoldung allerdings ca. 2970 Euro. Bekomme ich nun, bei Erreichen der Stufe A8 (Besoldung Land Sachsen), auch die Differenz gezahlt? Oder ist beim Erreichen in A8, trotz einer Differenz von ca. 320 Euro, Schluss mit den Ausgleichszahlungen? Vielen Dank für die Hilfe.

  38. DZE-Team

    @Nico: Leider kann ich Ihnen hier keine rechtsverbindliche Antwort geben. Nach meiner Bewertung sollte sich aber die Berechnung der Ausgleichsbezüge auf die realen Brutto-Dienstbezüge der Landespolizei sowie der letzten Brutto-Besoldung als SaZ beziehen. Denn gem. § 11a Abs. 1 SVG werden Ausgleichsbezüge gewährt beim Bezug von Dienstbezügen als Beamter in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen dem Grundgehalt dieser Dienstbezüge und dem Grundgehalt der Dienstbezüge des letzten Monats als Soldat auf Zeit. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  39. Hannibal –

    Hallo. Ich habe am Ende meiner Dienstzeit eine schulische BfD-Maßnahme abgeschlossen und ca. 75% der Freistellungsphase im BfD verbracht. Mein BfD-Berater hat mir jetzt zu einem E-Schein für die Übernahme in das Beamtenverhältnis in der BwVerwaltung geraten. In den Bestimmungen steht allerdings, dass mit Zuweisung des E-Scheins jeglicher Anspruch auf BfD-Maßnahmen erlischt. Was ist mit meinen bereits absolvierten Maßnahmen?

  40. DZE-Team

    @Hannibal: Sofern Sie den E-Schein nutzen, erlöschen u.a. die noch vorhandenen BFD-Ansprüche am Ende und nach der Dienstzeit. Sofern Sie schon BFD-Mittel verbraucht haben, solllte das keine Auswirkung haben. Eine Rückforderung ist in solchen Fällen meines Wissens nicht vorgesehen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  41. Philipp –

    Hallo. Wie sieht es denn aus wenn Ich den E bzw. Z-schein genommen habe und ich dann, aus welchen Gründen auch inmer nicht gekommen werde? Entfallen dann ebenfalls die übergabgsgebürnisse und bekommt man nochmal die Möglichkeit sich mit dem E/Z-schein zu bewerben? Oder hat man nur eine Chance?

  42. DZE-Team

    @Philipp: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meines Wissens bleibt Ihnen der E-Schein / Z-Schein auch bei einer Ablehnung im Auswahlverfahren auf eine Vormerkstelle erhalten. Somit könnten Sie sich erneut auf eine andere Stelle im öffentlichen Dienst bewerben. Sofern Sie den Eingliederungsschein bzw. Zulassungsschein nicht nutzen, können Sie ihn innerhalb von 8 Jahren nach Dienstzeitende wieder zurück an den Berufsförderungsdienst geben. Nicht ausbezahlte Übergangsgebührnisse und -beihilfen würden in dem Fall vom Bundesverwaltungsamt nachverrechnet. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  43. Alex –

    Hallo, ich bin saz12 (alter Art)mit z-schein, habe eine Zusage für den mittleren Dienst bei einer Behörde und werde Ende September 2019 ausscheiden. Ab September diesen Jahres gehts dann mit einer 2-jährigen Laufbahnausbildung los. Welche Leistungen kann ich denn nun erwarten, ausser übergangsgebührnisse und Abfindung? Was ist mit meiner erfahrungsstufe? Bislang ging ich davon aus, dass ich diese behalten und wieder auf a6 runtergestuft werde. In den vorrangehenden Kommentaren stand nichts davon. Kann ich den z-schein etwa wieder zurückgeben?

  44. DZE-Team

    @Alex: Sofern Sie den Z-Schein nutzen, erhalten Sie regulär Ihre Übergangsgebührnisse sowie die Anwärterbezüge ausbezahlt. Allerdings kommt bei einem Wechsel in den öffentlichen Dienst die s.g. Ruhensregelung zum Tragen, die i.d.R. zur Kürzung der Übergangsgebührnisse in einem bestimmten Verhältnis führt (mehr dazu finden Sie im DZE-ABC). Ihre Erfahrungsstufe sollten Sie meines Wissens behalten können. Den Z-Schein können Sie innerhalb von 8 Jahren nach Erteilung zurückgeben, sofern Sie ihn nicht genutzt haben oder durch die Ausbildung fallen. Bei Rückgabe würden die offenen Übergangsbeihilfen nachbezahlt werden. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team

  45. Basti –

    Guten Abend...kann man sich eigentlich auf eine Vormerkstelle und parallel auf die "normale" ausgeschriebene Stelle bewerben ? Behält man seine Erfahrungsstufen beim Wechsel in den öffentlichen Dienst ? Danke für die Antworten


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