Mit der Luftwaffe durchstarten

Vor dem DZE die Weichen stellen: Insgesamt 19 Luftwaffensoldaten absolvieren im Rahmen eines Pilotprojekts derzeit bei Ford und in Kooperation mit TEUTLOFF® Technische Akademie eine Weiterbildung zum Industriemeister (IHK).

Definitiv nicht wie auf dem Schleudersitz sitzen 19 Luftwaffensoldaten, die bei Ford und in Kooperation mit TEUTLOFF® Technische Akademie eine Ausbildung zum Industriemeister (IHK) mit Schwerpunkt Elektrotechnik absolvieren.

Erstmals werden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Ford und TEUTLOFF® Technische Akademie insgesamt 19 Soldaten der Luftwaffe aus ganz Deutschland ausgebildet. In Kürze müssen die Feldwebel bis Hauptfeldwebel ihr Können vor der Industrie- und Handelskammer Köln bewiesen. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfungen neigt sich dieses erfolgreiche Pilotprojekt langsam dem Ende zu. Die am militärischen Bedarf orientierte zivile Aus- und Fortbildungsmaßnahme wurde vom Berufsförderungsdienst (BFD) organisiert und bietet den angehenden Industriemeistern (IHK) eine berufliche Qualifikation, die ihnen nicht nur innerhalb der Bundeswehr sondern auch nach dem Dienstzeitende alle Perspektiven offen hält.

Als Partner der Firma Ford hat die TEUTLOFF® Technische Akademie ganze Arbeit geleistet und unterstützte tatkräftig dabei, den äußerst anspruchsvollen Ausbildungsstoff in nur neun Monaten Vollzeitunterricht zu vermitteln. Dies ist nur zu schaffen, indem die Teilnehmer bereits schon eine elektrotechnische Vorbildung mitbringen und die Lehrgangsinhalte stark komprimiert werden.

Aber auch nach dem Abschluss der Pilotphase können sich interessierte Soldaten aus dem gesamten Bundesgebiet noch bis 2013 in Gruppen zu maximal 25 Teilnehmern in Kerpen beim Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke" ausbilden lassen. Insbesondere für Zeitsoldaten ist dies eine gute Möglichkeit vorhandene BFD-Ansprüche sinnvoll zu nutzen und sich auch auf die Karriere nach der Bundeswehr bestmöglich vorbereiten zu können.  (sg)

 

Teilnehmerstimmen:

Hauptfeldwebel Björn Schwass: „Ich fand das Angebot des Berufsförderungsdienstes sehr interessant, auch weil ich eventuell noch Elektrotechnik studieren möchte. Die Ausbildung ist fordernd und anspruchsvoll."

Oberfeldwebel Kirsten Otrzonsek: „Ich bin Elektroinstallateur, möchte beruflich nicht ,stehenbleiben‘ und auch den Meisterbrief erwerben. Meine Erfahrungen bei der Bundeswehr kamen u.a. bei Themen wie ‚Zusammenarbeit im Betrieb‘, Rechtsfragen oder bei ‚Sicherheit‘ sehr zugute."

Oberfeldwebel Jonny Hundertmark: „Die Meisterausbildung passte für mich als Informationselektroniker optimal. Ich möchte einen reibungslosen beruflichen Wiedereinstieg. Vielleicht studiere ich auch Sicherheitsingenieurwesen. Beim Bund habe ich ‚gelernt zu lernen‘, das hilft, den Stoff in der Kürze zu bewältigen."

Hauptfeldwebel Andreas Benz: „Als Elektroniker passte dieser Lehrgang gut zu mir. Und ich kann mit einem Studium weiter aufbauen. Für die Ausbildung muss man schon etwas tun. Hilfreich ist es, dass die Dozenten anschaulich aus der Ford-Arbeitspraxis erzählen können."

Quelle: fordreport Fortbildung, Ausgabe April 2011 Seite 4

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Interviewt am von Stefan Geßner in der Kategorie: Bildungspartner für Zeitsoldaten

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