Wichtige Begriffe rund um das Dienstzeitende

Zulassungsschein

Soldaten auf Zeit mit einer Dienstzeit von 12 und mehr Jahren haben den Anspruch auf einen Zulassungsschein oder Eingliederungsschein.

Der Zulassungsschein, auch Z-Schein genannt, soll bei Eingliederung in den öffentlichen Dienst helfen. Schließlich sind durch den öffentlichen Dienst spezielle Stellen für Inhaber von Zulassungsscheinen und Eingliederungsscheinen vorzuhalten, auf die sich ausschließlich Zeitsoldaten bewerben können. Diese bilden dann im Rahmen des Auswahlverfahrens eine eigene Vergleichsgruppe.

Der Z-Schein ist für Zeitsoldaten interessant, die ihre Bewerbung für den öffentlichen Dienst flexibel gestalten wollen, rasch in eine vergleichbare Besoldungsgruppe aufsteigen können oder hohe Übergangsbeihilfen und Übergangsgebührnisse erwarten. Denn im Gegensatz zum Eingliederungsschein behalten die Inhaber des Z-Scheins neben den vollen BFD-Ansprüchen auch die kompletten Ansprüche auf Übergangsgebührnisse. Die Übergangsbeihilfen werden zudem nur um 50 Prozent gekürzt. Dafür erhalten sie jedoch keine Ausgleichsbezüge im Falle der Einstufung in eine niedrigere Besoldungsgruppe.

Sofern der Z-Schein nicht genutzt wird, kann er innerhalb von 8 Jahren nach Erteilung über den Berufsförderungsdienst an das Bundesverwaltungsamt zurückgegeben werden. Die noch offenen Übergangsbeihilfen werden in diesem Fall nachbezahlt.

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