Wichtige Begriffe rund um das Dienstzeitende

Berufsförderungsdienst (BFD)

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) ist mit seinen rund 900 zivilen Mitarbeitern Bestandteil der Bundeswehrverwaltung und gliedert sich in bundesweit 16 Dezernate und 86 Standortteams, die den 16 Karrierecentern der Bundeswehr zugeordnet sind, auf.

Der BFD begleitet Soldatinnen und Soldaten vom Beginn ihrer militärischen Dienstzeit bis zur Eingliederung in den zivilen Arbeitsmarkt nach dem Dienstzeitende. Dazu werden im Rahmen regelmäßiger Beratungsgespräche unter anderem das individuelle Wiedereingliederungsziel und die notwendigen Schritte zu dessen Erreichung abgestimmt. Die dafür notwendigen schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahmen können vom BFD unter Beachtung des Förderrechts und der entsprechenden Voraussetzungen auf Antrag gefördert werden.  

Der BFD-Berater ist erster Ansprechpartner in allen Belangen der Berufsförderung bzw. für die Nutzung der persönlichen BFD-Ansprüche. Er informiert zudem über Aspekte der Berufswahl, erforderliche Qualifizierungen und die finanzielle Absicherung nach Dienstzeitende. Dabei ist während der Dienstzeit das BFD-Beratungsteam am Standort und nach dem Ende der Dienstzeit das dem Wohnort nächstgelegene BFD-Team verantwortlich.

Neben den Beratungsterminen bietet der BFD auch Regionalmessen, einen Job-Service sowie einen eigenen Katalog mit Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an. An den internen BFD-Maßnahmen können Zeitsoldaten auch noch bis zu sechs Jahre nach dem Dienstzeitende kostenlos teilnehmen. Darüber hinaus stehen Soldaten auf Zeit aber auch Angebote ziviler Bildungsunternehmen als externe BFD-Maßnahmen offen.

Hinweis: Die Kontaktdaten der jeweiligen Berufsförderungsdienste sind hier und die internen BFD-Maßnahmen hier zu finden.

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