Begriffe und Abkürzungen in der Bundeswehr

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Versetzung

Die Versetzung ist die dauerhafte Unterstellung eines Soldaten an eine neue Dienststelle mit dem damit verbundenen Wechsel des Dienstpostens und des disziplinaren Unterstellungsverhältnisses. Gewöhnlich erfolgt eine Versetzung im Einvernehmen mit dem Soldaten. Allerdings besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Dienstposten oder eine bestimmte Verwendung.

Mannschaftsdienstgrade werden in der Regel nicht oder nur selten versetzt, da sie meist während ihrer gesamten Dienstzeit auf einem bestimmten Dienstposten eingesetzt werden. Unteroffiziere und Offiziere werden im Laufe ihrer Karriere häufiger versetzt, da sie durch die Personalführung im Rahmen eines breiten Verwendungsaufbaus oft auf verschiedenen Dienstposten eingesetzt werden. Zudem sind bestimmte Beförderungen an spezielle Verwendungen oder Dienstposten geknüpft. Für Offiziere steht deshalb im Schnitt alle zwei bis drei Jahre eine Versetzung auf einen neuen Dienstposten an.

Im Zuge einer dienstlichen Versetzung hat ein Soldat Anspruch auf eine Umzugskostenvergütung (UKV) oder auf Trennungsgeld.

Beantragt ein Soldat eine Versetzung auf eigenen Wunsch, müssen der abgebende und der aufnehmende Truppenteil sowie die personalbearbeitende Stelle dem Antrag zustimmen.

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