Begriffe und Abkürzungen in der Bundeswehr

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Verpflichtungserklärung

Die Verpflichtungserklärung ist die schriftliche Erklärung, mit der sich ein Soldat für einen bestimmten Zeitraum als Soldat auf Zeit (SaZ) verpflichtet. Sie kann quasi als eine Art zeitlich befristeter Arbeitsvertrag mit der Bundeswehr angesehen werden, der mit Ablauf des vereinbarten Dienstzeitendes automatisch endet.

Bei Zeitsoldaten mit längeren Verpflichtungszeiten bzw. höheren Laufbahnzielen (wie z.B. Feldwebelanwärter oder Offizieranwärter) wird der in der Verpflichtungserklärung vereinbarte Arbeitszeitraum oft nur stufenweise verlängert. Erst mit dem Bestehen bestimmter militärischer Lehrgänge bzw. Ausbildungsabschnitte wird die Dienstzeit in der Bundeswehr Schritt für Schritt auf die endgültige Vertragsdauer verlängert. Besteht ein Soldat in diesem Fall eine bestimmte Ausbildung nicht, dann wird er unter Umständen entlassen oder nur noch bis zum Ablauf der vorläufig festgesetzten Dienstzeit in den Streitkräften eingesetzt.

Jeder Soldat hat die Möglichkeit, eine Verpflichtung auf Widerruf zu erklären. Er besitzt in diesem Fall den Anspruch innerhalb einer sechsmonatigen Frist, ohne Angabe von Gründen, von seiner Verpflichtungserklärung zurückzutreten.

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