Begriffe und Abkürzungen in der Bundeswehr

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Hinzuverdienstgrenze

Bis zum 1. Juni 2015 gab es bei Soldaten auf Zeit (SaZ), die während der Phase der Übergangsgebührnisse von ihrem Arbeitgeber ein Erwerbseinkommen bezogen haben, eine Hinzuverdienstgrenze. Diese lag bei rund 15 Prozent der letzten Brutto-Dienstbezüge des Soldaten. Hat das zusätzliche Brutto-Gehalt diese Grenze überstiegen, so wurden die Übergangsgebührnisse pauschal um 15 Prozent reduziert.

Die Beschränkung beim Hinzuverdienst aus einer Erwerbstätigkeit wurde im Rahmen des Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungsgesetzes ersatzlos gestrichen. Bei Ausbildungsvergütungen, Azubi-Gehalt etc. gilt die Hinzuverdienstgrenze aber auch weiterhin!

Wenn ein Zeitsoldat in einem Unternehmen noch ein Einkommen aus einer vom Berufsförderungsdienst geförderten Maßnahme zur beruflichen Aus- und Weiterbildung bezieht, so werden ihm die Übergangsgebührnisse bei Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze gemindert.

Für die genaue Berechnung der Hinzuverdienstgrenze ist das Bundesverwaltungsamt (BVA) zuständig.

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