Justizvollzug Hessen

Justizvollzug Hessen

Justizvollzug Hessen

Das Land Hessen ist der größte Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in Hessen.

Der Justizvollzug des Landes Hessen ist für die sichere Unterbringung und Wiedereingliederung von ca. 4300 Gefangenen in unterschiedlichen Vollzugsformen zuständig. Dies wird ermöglicht durch eine moderne und wirkungsvolle Verwaltung, die die Abläufe und Ausstattungen der Justizvollzugsanstalten überwacht und gewährleistet.

Häufige Fragen

Den 18 Justizvollzugsbehörden des Landes Hessen obliegt die sichere Unterbringung, Versorgung und Behandlung von rund 4300 Inhaftierten. Die Gefangenen sollen während ihrer Inhaftierung dazu befähigt werden, nach ihrer Strafverbüßung ein Leben ohne Straftaten zu führen.

Dabei kommt den Beamtinnen und Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes eine Schlüsselrolle zu. Sie sind erste Ansprechperson für die Gefangenen. Sie sind verantwortlich für die sichere Unterbringung und zuständig für die Betreuung, Versorgung und Beaufsichtigung der Inhaftierten. Sie unterstützen die Sozialen und Medizinischen Dienste bei der Behandlung der Gefangenen. Sie ordnen und gestalten den Tagesablauf in der Vollzugsabteilung. Sie wirken bei der Aufnahme und Entlassung der Inhaftierten mit. Sie arbeiten im Schichtdienst (Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst). Sie können mit Menschen umgehen. Sie wirken positiv auf die Gefangenen ein und wecken und fördern deren Verantwortungsbewusstsein. Sie vermitteln ihnen Sinn und Wert von Arbeit. Sie können zuhören. Sie können motivieren. Der direkte Kontakt mit Gefangenen birgt naturgemäß auch Konfliktpotenzial. Sie sind ausgeglichen, in der Lage, kritische Situationen zu deeskalieren und Grenzen zu setzen. Sie betrachten immer wieder neue Situationen als Herausforderung. Sie begreifen sich als Mitglied in einem Team aus Beamtinnen und Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes, Werkdienstes, Sozialen Dienstes, Medizinischen Dienstes und Verwaltungsexperten.

Für ehemalige Soldaten bietet der hessische Justizvollzug hervorragende Einstiegschancen. Von Vorteil sind dabei besonders die Altersgrenzen, Anrechnungszeiten für die Pension und Vorbereitungsmöglichkeiten für das Dienstzeitende.
Während reguläre Bewerber meist das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, greift für ausscheidende Soldaten das Soldatenversorgungsgesetz (SVG). Dadurch ist eine Einstellung in der Regel noch bis zum 50. Lebensjahr möglich.
Das Land Hessen bietet spezielle Programme (oft in Kooperation mit Dienstzeitende.de) für Soldaten an. Dies ermöglicht häufig die Teilnahme an Orientierungspraktika, bevor die eigentliche Dienstzeit bei der Bundeswehr endet.
Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst erfolgt meist zunächst in einem befristeten Angestelltenverhältnis (Einstieg im Tarifbereich), um dann bei Eignung in das Beamtenverhältnis übernommen zu werden.
Mit dem Eingliederungsschein (E-Schein) hast du erhebliche finanzielle Vorteile bei der Besoldung, die sich vor allem durch sogenannte Ausgleichsbezüge und eine höhere Einstufung im hessischen Besoldungsgesetz bemerkbar machen. Sollte die neue Besoldung im hessischen Justizvollzug (insbesondere während der Anwärterzeit/Ausbildung) niedriger sein als deine letzten Dienstbezüge bei der Bundeswehr, erhälst du Ausgleichsbezüge. Der Bund zahlt dir über das Soldatenversorgungsgesetz (SVG) die Netto-Differenz zu deinem alten Gehalt für bis zu 10 Jahre aus. Du fällst finanziell also nicht in ein tiefes Loch. Deine Dienstzeit als Soldat auf Zeit wird im hessischen Besoldungsrecht als hauptberufliche zivile Vordienstzeit gewertet. Du steigst bei der späteren Verbeamtung in der Regel nicht in der Erfahrungsstufe 1 ein, sondern springst durch deine Bundeswehrjahre direkt in eine höhere Erfahrungsstufe (z. B. Stufe 3 oder 4), was dauerhaft ein deutlich höheres Grundgehalt bedeutet. Die Dienstzeiten bei der Bundeswehr werden bei einem nahtlosen Übergang in das hessische Beamtenverhältnis für deine spätere Pension (Ruhegehaltfähigkeit) berücksichtigt.

Wie bei der Bundeswehr gibt es auch im Justizvollzug strenge medizinische Voraussetzungen (nach der Polizeidienstvorschrift 300 / PDV 300).

Als Soldat verfügst du in der Regel über ein breitgefächertes Wissen über Hierarchien und Strukturen im öffentlichen Dienst. Du hast während deiner Dienstzeit eine gewisse Resilienz entwickelt und bist es gewohnt, in Stresssituationen ruhig und besonnen zu agieren.

Verbeamtung ab dem ersten Tag der Ausbildung
Gegebenenfalls Zahlung von Zulagen (z.B. für Dienste zu ungünstigen Zeiten, Anwärtersonderzuschlag oder die Vollzugszulage für die Ausübung einer Tätigkeit in einer Justizvollzugsanstalt).
Sehr hohe Übernahmequote nach bestandener Prüfung
Tätigkeit mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung
Mit dem Landesticket kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs – dienstlich und privat
Beihilfeanspruch ab dem ersten Tag der Verbeamtung

Die Bewerbung erfolgt über das zentrale Karriereportal der Justiz.
www.karriere.justiz.hessen.de
https://stellensuche.hessen.de/unreg/index.html#/Stellendetail/A3C1BD400C7E1FE0BBEFCD1B98BCC95B

Karriereberatung: jobinfo@hbws.justiz.hessen.de

Ja.

Beamtinnen und Beamte des allgemeinen Vollzugsdienstes, die nach ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen in besonderer Weise geeignet erscheinen, können sich im Rahmen eines dualen Studiums für den Laufbahnzweig Vollzugs- und Verwaltungsdienst im gehobenen Justizdienst weiter qualifizieren.

Bei noch offenen Fragen, einfach mit der Karriereberatung in Verbindung setzen: 0611-46806-40 bzw. 44.

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Jobs für Ex-Soldaten

Justizvollzug Hessen hat derzeit 6 Jobs für ehemalige Soldaten der Bundeswehr auf Dienstzeitende.de veröffentlicht.

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